Missio – Eine Welt. Keine Sklaverei.

Der Missio-Truck – eine Ausstellung mit digitalen Inhalten zur spielerischen Wissensvermittlung.

Fakten

Für: Interaktiver Truck, Web

Veröffentlicht: 24.05.2024

Typ: Ausstellung auf Rädern

Genre: interaktives Lernspiel

Zielgruppe: Schüler ab 14

Avatar Chris

Konzept

Missio – Eine Welt. Keine Sklaverei.Seit 2024 fährt der missio-Truck unter diesem Motto durch Deutschland. Die rollende Ausstellung, die sich gezielt an junge Menschen richtet, nutzt eine Vielfalt an angereicherten Medien, um auf Missstände in der Welt hinzuweisen. Ab März 2026 bietet der missio-Truck eine aufwändig überarbeitete und erweiterte Inszenierung mit einem neuen Thema, das sich mit dem Abbau des Minerals Mica unter sklavereiähnlichen Bedingungen auf Madagaskar widmet. Der Truck kann damit im Frühjahr 2026 zu einer neuen Tour durch Deutschland starten und mit Augmented Reality, Videos, Hörstationen und interaktiven Anwendungen auf Misstände der heutigen Welt aufmerksam machen.
 
Im Truck erwartet die Besucher*innen die virtuelle Begleitfigur „Chris“ zu einem Rundgang durch verschiedene thematisch gestaltete multimediale Räume. In Gruppen von drei Personen werden interaktiv die Facetten der modernen „Sklaverei“ in verschiedenen Kontexten, wie auf Teeplantagen in Indien, in Fleischfabriken in Deutschland, bei der Ausbeutung auf Kreuzfahrtschiffen sowie – neu – dem menschenunwürdigen Abbau des Minerals Mica auf Madagaskar beleuchtet. Durch Augmented Reality, Videos, Hörstationen mit passenden Untertiteln, Quiz-Fragen und Interaktionsmöglichkeiten, wird der Alltag von Menschen dargestellt, die in ausbeuterischen Arbeitsbedingungen leben. Dabei wird veranschaulicht, was moderne Sklaverei mit uns in Deutschland zu tun hat.
 
Der Truck reist durch Deutschland und kann jederzeit gebucht werden. Wer „den Bus verpasst hat“ oder ihn nicht persönlich besuchen kann, hat die Möglichkeit, die digitale Version des Trucks zu spielen. Direkt hier unter: Missio – Eine Welt. Keine Sklaverei. oder über den Button oben.

AR – Experience

Digitale Ausstellung

Reale Gegenstände werden durch Augmented Reality zum Leben erweckt und erzählen von Schicksalen betroffener Personen. Das Orangensaftglas erzählt von Abit, einem Geflüchteten aus dem Sudan und die Schminke zeigt die Welt von Moma aus Madagaskar. Mit Originalobjekten, interaktiven Grafiken und virtuellen Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Welt werden die verschiedenen Formen moderner Sklaverei sichtbar gemacht. Der missio-Truck macht nicht nur den dramatischen Lebensalltag von Menschen, die heute in sklavenähnlichen Verhältnissen leben, erfahrbar und sensibilisiert so Besucherinnen und Besucher für das Thema. Er zeigt zugleich auch Wege auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann.

Filmausschnitte

Der Truck von Innen – die Life Experience

Auftraggeber

Partner

Digitale Realisierung

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL

mit Mitteln des BMZ

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